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Herzlich Willkommen!

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2. Sonntag vor der Passionszeit

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Virtueller Rundgang

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Literatur trifft Musik und Glauben: George Orwells „Farm der Tiere“

Literaturgottesdienst im Predigerseminar am 8. Februar, 10 Uhr

Birgit Neumann-Becker: „Der christliche Glaube lässt sich von Fragen des gerechten Miteinanders in unserer Gesellschaft und vom Einstehen für Freiheitsrechte nicht trennen. Der Name George Orwells (1903-1950) ist sprichwörtlich geworden für die Warnung vor gesellschaftlichen Schreckensszenarien. Deshalb freue ich mich darauf, im Predigerseminar einen Gottesdienst zu feiern, in dem christlicher Glaube und ein literarisches Werk von George Orwell miteinander verbunden werden.“

Am Sonntag, den 8. Februar 2025 um 10:00 Uhr lädt das Evangelische Predigerseminar Wittenberg zu einem Literatur-Musik-Gottesdienst in die Aula im Predigerseminar ein. Im Mittelpunkt steht George Orwells weltberühmte Fabel „Farm der Tiere“, ein Werk, das vor 80 Jahren (1946 Verlag Kurt Desch, München) in deutscher Übersetzung erschien und das aktueller kaum sein könnte. Bis 1989 war Besitz und Weitergabe dieses Buches in der DDR und im gesamten Ostblock verboten und wurde verfolgt.


Mit Lesungen von Roman Weltzien (Dessau), musikalisch begleitet von Schlosskirchenkantor Philipp Spielmann (Flügel) sowie der Liturgie von Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch (Dessau), entsteht ein Gottesdienst, der Literatur, Musik und geistliche Impulse auf besondere Weise verbindet.

Die von Orwell aufgeworfenen Fragen nach Macht, Freiheit und nach dem Miteinander stehen im Zentrum und regen zur Auseinandersetzung mit der heutigen Situation an. Der Literatur-Musik-Gottesdienst lädt dazu ein, sich diesen Fragen zu nähern – mit Tiefgang, Klang und Gemeinschaft.

Im Nachgang laden wir Sie herzlich zum Austausch beim Kirchencafé ein.

Ort: Predigerseminar Wittenberg, Aula
Zeit: Sonntag, 8. Februar 2026, 10:00 – 11:30 Uhr
Veranstalter: Evangelisches Predigerseminar Wittenberg

Hintergrund: George Orwells „Farm der Tiere“ ist neben dem Buch „1984“ das bekannteste seiner Werke. Es ist eine politische Parabel über Machtmissbrauch, Korruption und die Gefährdung des Miteinanders. Beide Werke George Orwells waren im gesamten Ostblock und in der DDR verboten, wurden jedoch vielfach heimlich gelesen und weitergegeben.
Zu Recht hatte die DDR-Führung Angst vor der in den Werken Orwells formulierten Gesellschaftskritik und ihrem Einfluss auf das Denken junger Menschen. Der Besitz und die Weitergabe der Werke Orwells wurden noch 1978 mit Freiheitsstrafen geahndet.
Sein Werk ist von bleibender Bedeutung, denn die Gesellschaftskritik Orwells ist nicht auf die kommunistischen Systeme beschränkt. George Orwell warnt allgemein vor den Folgen von Machtmissbrauch, Korruption und sozialer Ungleichheit.

Events

04 Feb. 2026;
12:00 - 12:30 Uhr
Mittagsgebet des Predigerseminars
08 Feb. 2026;
10:00 -
Literatur-Musik-Gottesdienst
11 Feb. 2026;
12:00 - 12:30 Uhr
Mittagsgebet des Predigerseminars
15 Feb. 2026;
10:00 -
Gottesdienst mit Abendmahl

"Eine feste Burg ist unser Gott"

link you tube 261025

Das Posaunenwerk Anhalt unter Leitung von Steffen Schulz gab im Innenhof des Schlosses am Sonntag, 26.10., ein kleines Bläserkonzert. Zu hören ist hier der Choral "Eine feste Burg ist unser Gott" → Link zum YouTube-Kanal der Schlosskirche

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Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte.

Am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, startet die evangelische Fastenaktion „7 Wochen Ohne“. Bis zum 6. April lädt sie unter dem Motto „Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ dazu ein, die Passionszeit bewusst zu erleben. Im Mittelpunkt steht ein mitfühlender Umgang miteinander: den Schmerz anderer wahrnehmen, Halt geben und neue Wege des Miteinanders entdecken. Härte kann sich im Alltag auf vielen Wegen zeigen: in scharfen Worten, in Situationen, die uns verletzen oder sprachlos machen. Oft legen wir selbst einen Panzer an, um uns zu schützen – und merken doch, wie sehr wir uns damit voneinander entfernen. Die Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ lädt 2026 dazu ein, einen anderen Weg zu gehen. Weitere Infos unter https://7wochenohne.evangelisch.de/ [Foto: Jodie Griggs / Getty Images]

Aktuelle Beiträge

30 Jahre Welterbe

1996 wurde die Schlosskirche als ein fast vollständig erhaltenes Musterbeispiel für Denkmalpflege im 19. Jh. von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt. 2012-2016 hat man sie mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt, der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union und privater Spender saniert und restauriert.