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Orgelkonzert zur Passion

Orgelkonzert zur Passion

3. Sonntag der Passionszeit (Okuli)

3. Sonntag der Passionszeit (Okuli)

Virtueller Rundgang

Virtueller Rundgang

Orgelkonzert zur Passion

Sonntag | 8. März | 17.00 Uhr | Schlosskirche zu Wittenberg

Pfr. Stefan Günther, Geistliche Impulse • KMD Ulrich Hirtzbruch, Orgel • Eintritt frei - Kollekte

Orgelmusik zur Passionszeit steht im Mittelpunkt eines Konzerts am Sonntag, 8. März 2026 um 17 Uhr in der Schlosskirche zu Wittenberg. An der historischen Ladegast-Orgel erklingen Werke von Georg Böhm, Joh. Seb. Bach, Johannes Brahms, Max Reger, Sigfrid Karg-Elert sowie Jean Langlais, ausgeführt von KMD Ulrich Hirtzbruch. Pfarrer Stefan Günther, Studienleiter am Predigerseminar, ergänzt geistliche Impulse zur Passionszeit. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird eine Kollekte erbeten.

Das Programm wird eröffnet durch das Präludium d-Moll von Georg Böhm. Es folgen die Fantasie c-Moll sowie Bearbeitungen des Passionschorals „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ von Johann Sebastian Bach. Aus den elf Choralvorspielen op. 122 von Johannes Brahms erklingen zwei ausdrucksstarke Bearbeitungen des Chorals „Herzlich tut mich verlangen“; zugrunde liegt die Melodie des Passionsliedes „O Haupt, voll Blut und Wunden“.

Mit den Choral-Improvisationen op. 65 sowie Prae- und Postludien op. 78 leistete Sigfrid Karg-Elert einen markanten Beitrag zum spätromantischen Orgelrepertoire. Es erklingen Choralvorspiele zu „Herzlich tut mich verlangen“ und „Aus tiefer Not“.

Die Sammlungen 9 Stücke für die Orgel op. 129 und 30 Choralvorspiele op. 135a entstanden in den letzten Lebensjahren des Komponisten Max Reger und enthalten ausdrucksstarke Miniaturen. Es erklingen Intermezzo, Melodia sowie Präludium und Fuge h-Moll sowie eine Bearbeitung zu „Aus tiefer Not“.

Jean Langlais komponierte „Chant de Paix“ – „Gesang des Friedens“ unter dem Eindruck des zweiten Weltkriegs. Die von großer Ruhe gekennzeichnete Komposition malt musikalisch ein Gegenbild zu Krieg und Unfrieden und erklingt gegen Ende des Konzerts.

In Musik und Texten nimmt das Konzert die Hörenden mit auf den Weg der Meditation des Passionsgeschehens; zum Andern ist es Ausdruck der Bitte um Frieden.

Events

08 März 2026;
10:00 -
Gottesdienst
08 März 2026;
17:00 -
Orgelkonzert zur Passion
15 März 2026;
10:00 -
Gottesdienst mit Abendmahl
22 März 2026;
10:00 -
Gottesdienst

"Eine feste Burg ist unser Gott"

link you tube 261025

Das Posaunenwerk Anhalt unter Leitung von Steffen Schulz gab im Innenhof des Schlosses am Sonntag, 26.10., ein kleines Bläserkonzert. Zu hören ist hier der Choral "Eine feste Burg ist unser Gott" → Link zum YouTube-Kanal der Schlosskirche

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Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte.

Am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, startet die evangelische Fastenaktion „7 Wochen Ohne“. Bis zum 6. April lädt sie unter dem Motto „Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ dazu ein, die Passionszeit bewusst zu erleben. Im Mittelpunkt steht ein mitfühlender Umgang miteinander: den Schmerz anderer wahrnehmen, Halt geben und neue Wege des Miteinanders entdecken. Härte kann sich im Alltag auf vielen Wegen zeigen: in scharfen Worten, in Situationen, die uns verletzen oder sprachlos machen. Oft legen wir selbst einen Panzer an, um uns zu schützen – und merken doch, wie sehr wir uns damit voneinander entfernen. Die Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ lädt 2026 dazu ein, einen anderen Weg zu gehen. Weitere Infos unter https://7wochenohne.evangelisch.de/ [Foto: Jodie Griggs / Getty Images]

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30 Jahre Welterbe

1996 wurde die Schlosskirche als ein fast vollständig erhaltenes Musterbeispiel für Denkmalpflege im 19. Jh. von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt. 2012-2016 hat man sie mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt, der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Union und privater Spender saniert und restauriert.